
Insulinresistenz testen in der Eifel Was Ihre Blutwerte wirklich zeigen
„Ihre Werte sind alle normal.“
Und warum das oft nicht stimmt.
Sie haben Blut abnehmen lassen. Auf dem Befund ist nichts markiert, und man sagt Ihnen: alles normal. Trotzdem klappt das Abnehmen nicht mehr, und der Bauchumfang nimmt zu.
Sie bilden sich das nicht ein. Dahinter kann eine Insulinresistenz stecken. Sie zeigt sich in Blutwerten, die im großen Blutbild nicht enthalten sind.
Ich bin Dr. med. Natalie Wiesen, Fachärztin. In meiner Privatpraxis in Hillesheim in der Eifel können Sie eine Insulinresistenz testen lassen: mit Nüchternzucker, Insulin, HOMA-Index und HbA1c. Ich sehe mir Ihre Werte selbst an und sage Ihnen, wo Sie wirklich stehen.
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Blutwerte
Zucker, Insulin, HOMA-Index, HbA1c
Blutabnahme
morgens, nüchtern
Kosten
gesetzlich versichert: Selbstzahlerleistung · privat versichert: Kostenübernahme in der Regel
„Normal“ ist nicht „optimal“
Neben jedem Wert auf Ihrem Befund steht ein Bereich. Er zeigt, welche Werte das Labor bei den meisten Menschen misst. Er zeigt, was häufig ist. Was für Ihren Stoffwechsel gut ist, zeigt er nicht.
Wer Ihnen „alles normal“ sagt, liest also richtig ab. Es wird nur etwas anderes beantwortet, als Sie wissen möchten.
Jedes Labor zieht die Grenze woanders
Am Insulin sieht man das am besten. Morgens nüchtern gilt als „normal“:
- bis 16 in dem Labor, mit dem ich arbeite
- bis 23 bei IMD Berlin
- bis 25 bei Bioscientia und am Universitätsklinikum Ulm
- bis 29 bei einem Labor in Wien
Ein Insulin von 20 ist also in einem Labor zu hoch und in den anderen unauffällig. Ihr Blut ist dasselbe.
So bewerte ich Ihre Werte
Mit diesen Grenzen arbeite ich in meiner Praxis. Sie sind strenger als die Bereiche auf dem Befund.
- Auf dem Befund „normal“
- Für mich optimal
- Für mich noch akzeptabel
Quellen der Laborbereiche
Bereiche „auf dem Befund“: Labor, mit dem ich arbeite; IMD Berlin (HOMA-Index: über 2,5); Bioscientia; Universitätsklinikum Ulm; Labor Mustafa, Wien. Stand Oktober 2026.
Beim HOMA-Index habe ich zwischen 1,5 und 2 einen dringenden Verdacht auf eine Insulinresistenz. Ab 2 gehe ich davon aus, dass sie vorliegt. Ein HbA1c über 5,2 % ist für mich bereits eine prädiabetische Stoffwechsellage.
Ein Beispiel zum Nachrechnen
Aus Zucker und Insulin errechnet sich der HOMA-Index. Zwei „normale“ Werte ergeben hier zusammen einen deutlich auffälligen.
„Normal“ ist eine Festlegung
Die Universitätsmedizin Mainz hat 2013 die Grenze beim HbA1c von 6,1 auf 5,7 % gesenkt und dazu geschrieben:
„Die Lage der Messwerte bleibt nach der Umstellung unverändert!“
Wer am Vortag noch „normal“ war, war es am nächsten Tag nicht mehr. Am Blut hatte sich nichts geändert.
Deshalb sehe ich mir Ihre Werte selbst an, immer mehrere zusammen.
Was die Forschung dazu zeigt
Dass man früher hinsehen sollte, ist keine Meinung von mir allein. Zwei große Untersuchungen:
Die Werte verändern sich Jahre vor der Diagnose
In der britischen Whitehall-II-Studie wurden 6.538 Menschen fast zehn Jahre lang begleitet. Bei denen, die später einen Typ-2-Diabetes bekamen, veränderten sich Blutzucker, Insulinempfindlichkeit und Insulinausschüttung schon drei bis sechs Jahre vor der Diagnose.
Die Grenze hängt davon ab, wie man sie zieht
Eine spanische Untersuchung an 2.459 Erwachsenen verglich zwei Wege, den HOMA-Index zu bewerten. Nimmt man nur die Verteilung in der Bevölkerung, liegt die Grenze bei 3,46. Berücksichtigt man das Risiko für Herz und Stoffwechsel, sinkt sie auf 2,05.
Welche Blutwerte zeigen eine Insulinresistenz?
Um festzustellen, ob eine Insulinresistenz vorliegt, brauche ich mindestens vier Werte: Blutzucker nüchtern, Insulin nüchtern, HOMA-Index und HbA1c.
Was ich idealerweise noch ansehe
Der Stoffwechsel ist ein komplexer Vorgang. Wenn es im Zuckerstoffwechsel nicht klappt, zieht das die anderen Bereiche mit hinein. Deshalb sehe ich mir idealerweise auch das Cholesterin und das hochsensible CRP an, einen Entzündungswert.
Warum ein Wert allein nicht reicht
Der Nüchternzucker kann unauffällig sein, während der Langzeitzucker HbA1c schon erhöht ist. Deshalb gehören für mich immer alle vier Werte zusammen.
Vier Werte aus einer Blutabnahme
Tippen Sie auf einen Wert. Ich erkläre kurz, was er zeigt.
Kurz erklärtWas ist eine Insulinresistenz?
Was Insulin macht
Insulin ist das Hormon, das den Zucker aus dem Blut in die Zellen bringt. Es wirkt wie ein Schlüssel, der die Zelle aufschließt.
Was Insulinresistenz bedeutet
Bei einer Insulinresistenz passt der Schlüssel nicht mehr richtig. Die Zellen reagieren schlechter auf Insulin. Der Körper schüttet deshalb immer mehr davon aus – der Insulinspiegel bleibt dauerhaft hoch.
Warum das Abnehmen dann nicht mehr klappt
Insulin fördert das Einlagern von Fett, vor allem am Bauch, und erschwert das Abnehmen. Der Blutzucker kann dabei lange unauffällig bleiben, weil der Körper mit mehr Insulin gegensteuert. Deshalb messe ich das Insulin mit.
Abnehmen klappt nicht mehr, der Bauchumfang nimmt zu
Viele meiner Patientinnen achten aufs Essen und nehmen trotzdem zu, vor allem am Bauch. Manche bemerken zur gleichen Zeit kleine Stielwarzen am Hals oder unter den Armen. Sie bringen es nicht miteinander in Verbindung. Dabei kann beides dieselbe Ursache haben: einen dauerhaft hohen Insulinspiegel.
Kommt Ihnen noch etwas bekannt vor?
- Der Bauchumfang nimmt zu.
- Abnehmen klappt trotz aller Mühe nicht.
- Heißhunger auf Süßes.
- Müdigkeit nach dem Essen.
- Dunkle, samtige Haut an Nacken oder Achseln.
Jedes für sich bedeutet noch nichts. Zusammen lohnt sich ein Blick auf die Blutwerte. Eine Insulinresistenz gibt es übrigens auch bei schlanken Frauen.
Stielwarzen und dunkle Hautstellen
Kleine Stielwarzen am Hals oder unter den Armen und dunkle, samtige Haut an Nacken oder Achseln können ebenfalls ein Hinweis sein. Stielwarzen entferne ich mit dem CO2-Laser.
Wie ich vorgehe, wenn das Abnehmen nicht klappt, lesen Sie auf der Seite Stoffwechselmedizin bei Abnehmstillstand.
Wie läuft der Test auf Insulinresistenz ab?
- 1Blutabnahme
Sie kommen morgens nüchtern in meine Praxis in Hillesheim. Ich nehme Ihnen Blut ab.
- 2Labor
Das Labor bestimmt Blutzucker, Insulin und HbA1c. Aus Blutzucker und Insulin wird der HOMA-Index errechnet.
- 3Besprechung
Ich sehe mir alle Werte zusammen an und erkläre Ihnen, wo Sie stehen – nicht nur, ob ein Wert markiert ist.
Was kostet der Test auf Insulinresistenz – und zahlt die Krankenkasse?
Insulin und HOMA-Index gehören nicht zum großen Blutbild. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese Untersuchung nicht. Als Selbstzahlerin tragen Sie sie selbst.
Bei privaten Krankenversicherungen ist es einfacher: Die Laborkosten werden in der Regel übernommen.
Kosten auf einen BlickBlutuntersuchung · Insulinresistenz
- Gesetzlich versichertkeine KassenleistungSelbstzahlerleistung
- Privat versichertLaborkostenin der Regel übernommen
Abrechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)
Insulinresistenz testen in Hillesheim – Ihr Termin
Schreiben Sie mir per WhatsApp oder E-Mail. Zur Blutabnahme kommen Sie morgens nüchtern in die Praxis.
Insulinresistenz testen für Patientinnen aus Hillesheim, Gerolstein, Daun, Prüm, Bitburg, Wittlich und der gesamten Vulkaneifel.
Stielwarzen entfernen
Mit dem CO2-Laser, in örtlicher Betäubung, in meiner Praxis in Hillesheim.
ab 290 €
Stoffwechsel prüfen
In wenigen Minuten einschätzen, ob Ihr Stoffwechsel eine Rolle spielen kann.
Sie müssen sich nicht entscheiden. Viele Patientinnen lassen die Stielwarzen entfernen und schauen gleichzeitig nach der Ursache.
Häufige Fragen zum Test auf Insulinresistenz
Eine Insulinresistenz lässt sich mit einer Blutabnahme am Morgen testen, nüchtern. Bestimmt werden Blutzucker, Insulin und HbA1c. Aus Blutzucker und Insulin wird der HOMA-Index errechnet.
Eine Insulinresistenz zeigt sich an vier Blutwerten: Blutzucker nüchtern, Insulin nüchtern, HOMA-Index und HbA1c. Idealerweise sehe ich mir zusätzlich das Cholesterin und das hochsensible CRP an.
Der HOMA-Index wird aus Nüchternzucker und Nüchtern-Insulin errechnet. Viele Labore werten Werte unter 2 als unauffällig. Ich bewerte strenger: Unter 1 ist für mich optimal, bis 1,5 noch akzeptabel. Zwischen 1,5 und 2 habe ich einen dringenden Verdacht, ab 2 gehe ich von einer Insulinresistenz aus.
Das Nüchtern-Insulin liegt für mich idealerweise zwischen 3 und 4. Bis 6 ist es noch akzeptabel, alles darüber ist für mich zu viel. Auf Laborbefunden gelten je nach Labor Werte bis 16, 23, 25 oder sogar 29 als normal.
Ja, das ist möglich. „Normal“ heißt auf dem Befund nur, dass ein Wert im Referenzbereich des Labors liegt. Oft wurden Insulin und HOMA-Index gar nicht bestimmt, weil sie nicht zum großen Blutbild gehören.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese Untersuchung nicht; der HOMA-Index ist keine Kassenleistung. Private Krankenversicherungen übernehmen die Laborkosten in der Regel.
Ja. Blutzucker und Insulin werden nüchtern bestimmt, deshalb findet die Blutabnahme morgens statt.
Wenn das Abnehmen trotz aller Mühe nicht klappt, kann eine Insulinresistenz ein Grund sein. Insulin fördert das Einlagern von Fett, vor allem am Bauch, und erschwert das Abnehmen. Ob das bei Ihnen so ist, zeigen die Blutwerte.
Ja, eine Insulinresistenz gibt es auch bei schlanken Frauen. Sicher zeigt es nur die Blutuntersuchung.
Stielwarzen können ein Hinweis auf eine Insulinresistenz sein, vor allem wenn es viele sind oder immer neue dazukommen. Mehr dazu lesen Sie auf der Seite Stielwarzen bei Insulinresistenz.
In meiner Privatpraxis in Hillesheim in der Vulkaneifel. Zu mir kommen Patientinnen aus Hillesheim, Gerolstein, Daun, Prüm, Bitburg, Wittlich und der ganzen Region.
Medizinisch geprüft von Dr. med. Natalie Wiesen, Fachärztin · Stand: 2026